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Saarlandmeisterschaften Kurzbahn in Völklingen

Reichlich Edelmetall sammelte das Team von insgesamt 22 Wsf Schwimmern bei den diesjährigen saarländischen Kurzbahnmeisterschaften, die am Wochenende in Völklingen ausgetragen wurden. Vier Saarlandtitel gingen auf das Konto von Marlene Hüther, bei den Jahrgangstitelkämpfen holte man insgesamt 34 Siege, wobei Lukas Fritzke mit sechs , sowie Michael Raje und Leo Ilias Baumann mit fünf Siegen am erfolgreichsten waren.

 

Mit vier Siegen bei vier Starts wartete Marlene Hüther auf. Rund vier Wochen vor den deutschen Kurzbahnmeisterschaften geben Ihre aus vollem Training geschwommenen souveränen Siegerzeiten aber noch keine Auskunft über ihre momentane Form. So siegte sie über die 200 m Freistil in eher mäßigen 2:02,00 und über die 200 m Brust in 2:32,34. Die 100 und 200 m Schmetterling gewann sie in 1:02,45 und 2:16,93. Zweimal Bronze in der offenen Klasse gewann Jean Marc Emser, der sich über die 200 m Freistil in 1:55,69 und die 100 m Freistildistanz in 52,54 nur dem gleichaltrigen Jonathan Berneburg aus Saarbrücken geschlagen geben musste.

 

Die jüngste Wsf- Schwimmerin war diesmal die zwölfjährige Lea Weißer. Sie holte über beide Brustdistanzen über die 100 und 200 m jeweils die Silbermedaille. Die ein Jahr ältere Alina Hubert gewann insgesamt viermal Edelmetall. Auch sie war über die Brustdistanzen mit gleich dreimal Silber, darunter über die 50 m in 42,28 am erfolgreichsten. Im Jahrgang 2003 wurde Evelyn Letkiman jeweils Zweite in 36,66 und 1:1956 über die 50 und 100 m Rücken. Das größte Programm der Titelkämpfe hatte Noelle Werner, die alle Lang- und Mittelstrecken schwamm und insgesamt neun Medaillen holte. Am besten war sie über die 800 m Freistil in 9:45,93 was jeweils Silber im Jahrgang und der offenen Klasse einbrachte. Gut auch ihre Zeiten über die 400 und 1500 m Freistil in 4:50,58 und 18:21,54 (Platz drei und vier offenen Klasse).Bei den älteren Schwimmerinnen konnte sich im Jahrgang 1996 Isabelle Theisohn noch über die 200 m Brust durchsetzen.

 

Bei den Jungen machte mit Leo Ilias Baumann erstmals der mit zehn Jahren jüngste Schwimmer auf sich aufmerksam. Gleich fünf Titel mit starken Zeiten gab es zum Debüt bei Meisterschaften. So gewann er die 50 und 100 m Freistil in 36,23 und 1:21,87. Mit deutlichem Abstand siegte er zudem über alle drei Rückendistanzen von 50 bis 200 m. Der Zweibrücker Paradejahrgang blieb wie e im Vorjahr der Jahrgang 2006. Mit Lukas Fritzke, Michael Raje, Nico Braun und Jacob Herr schwammen gleich vier Aktive in die Medaillenränge. Mit sechs Siegen und gleich fünf saarländischen Altersklassenrekorden war Fritzke der beste Wsf- Schwimmer des Wettkampfes. Neue Rekorde schwamm er über die 200 (2:15,76), 400 (5:32,17),800 (9:55,13) und 1500m (18:23,44) Freistil sowie über die 200 m Lagen in 2.35,74. Dem aber in Nichts nach stand Raje mit fünf Siegen und vier neuen saarländischen Bestzeiten. Über die 50 und 100 m Brust steigerte er die Bestmarke auf 34,94 und 1:20,02. Gleich zweimal verbesserte er den Rekord über die 50 m Schmetterling auf 30,47 beim Sieg im Jugendfinale. Herr schließlich gewann die 50 m Freistil in 33,76 und Braun holte dreimal Silber, so über die 50 m Rücken in40,34. Mit insgesamt neun Siegen beherrschten die Zweibrücker Schwimmer auch den Jahrgang. Gleich fünfmal (bei fünf Starts) siegte Max Strassel, der über die 100 m Freistil in 1:00,49 nur knapp die Minutengrenze verfehlte. Stark zeigte er sich auch über die 50 m Freistil in27, 40, wo der das Jugendfinale gewann und über die 50 m Schmetterling in 30,84. Die meisten Starts absolvierte am Wochenende Carl Morris Magold. Dreimal erfolgreich war er dabei über die Rückendistanzen in 33,29 über die 50 m, 1:11,18 über die 100 m und in 2:32,2 über die 200 m. Zudem belegte er, unter anderem, über die Freistildistanzen von 400 bis 1500 m jeweils den zweiten Rang.D00 m Lagen in 1:12,17. Dreimal Silber gewann im Jahrgang 2001 Nick Werner, so über 50 m Schmetterling in 28,28 und über die 100 m Freistil in 56,08. Stark im Jahrgang 200 auch das Duo Jannis Staiger und Christopher Umlauf. Staiger holte vier Siege im Jahrgang, darunter über die 50 m Brust in 32,29 und die 100 m Lagen in 1:06,34 was zudem Bronze in der offenen Klasse bedeutete. Umlauf wurde zweiter über die 50 m Freistil und Bronze über die 100 m Lagen. In den Staffeln holten die Wsf- Aktiven jeweils Silber über die 4 x 50 m Lagen. Schon am nächsten Samstagmorgen steht beim Sprint-Cup im Badeparadies die nächste Bewährungsprobe für das Zweibrücker Team an.